Wiederaufführung aus aktuellem Anlass:

Come together. Dresden und der 13. Februar

Regie: Barbara Lubich
Deutschland 2012 • FSK: ab 12 Jahren • 98 min

Vergangenheit zeigt sich in der Gegenwart, immer wieder, überall: Auch in Dresden zu den Gedenkfeiern der Bombardierung im Jahr 1945. Doch Erinnerung ist formbar. In Dresden verändert sich die geschichtsträchtige Stadtkulisse, während sich die lange Tradition des Gedenkens mit immer neuen Gesichtern zu einem vielstimmigen, konfliktträchtigen Gebilde wandelt. Alle sind da. Wem gehört die Erinnerung?

Heute findet am 13. Februar in Dresden einer der größten Neonaziaufmärsche Europas statt. Die Auseinandersetzungen zwischen Neonazis, Polizei und Gegendemonstranten bestimmen das Bild des Tages. Das traditionsreiche Gedenken ist zu einem Streit auf der Straße geworden, der die ganze Stadt bewegt. Viele differierende Meinungen treffen aufeinander.

Vor der Silhouette der Stadt schafft die Dokumentation von Barbara Lubich einen Dialog zwischen diesen unterschiedlichen Positionen. Durch die Stimmen der Protagonisten blickt der Film auf die Geschichte des Gedenkens seit 1945 zurück und reflektiert gleichzeitig die aktuelle Entwicklung. Der Wandel, den der Erinnerungsdiskurs in den letzten fünf Jahren erlebte, gewann auch 2012 weiter an Dynamik.


www.come-together-der-film.de
www.hechtfilm.de

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