Asphaltgorillas

Regie: Detlev Buck
Deutschland 2018 • FSK: ab 12 Jahren • 103 min

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt - besonders im (klein-)kriminellen, rauen Berliner Straßenmilieu. Ein vermeintlich noch so ausgeklügelter Plan bedeutet nichts inmitten dubioser Zufälle, grotesker Ereignisse, eigensinniger Charaktere und falscher Loyalität. »Asphaltgorillas« ist ein Ereignisstrudel, in dem die außergewöhnliche Verkettung von Umständen in ein schier irrwitziges Chaos führt.
Inhalt: Berliner Nächte sind gefräßig und Atris hat Hunger. Er will nicht länger der Handlanger von Unterweltboss El Keitar sein. Als sein Freund Frank im dicken Lamborghini in Atris' kleinem Drogendealer-Life vorfährt, wittern beide die Chance, ihr Schicksal zu drehen. Atris lässt sich auf eine Falschgeld-Nummer ein, und alles eskaliert: Das hier ist immer noch Berlin. Der Deal, die Gangster, das Koks, die Karren, die Knarren – und mittendrin die furchtlose, coole Diebin Marie. Atris hat keine Chance, als mit ihr die Welle zu reiten, die er selber angeschoben hat...
Regisseur Detlev Buck erfindet sich einmal mehr neu: nach sozialkritischen Dramen, kommerziellen Erfolgen sowie Kinderfilmen geht es mit diesem rasanten Ganovenfilm jetzt auf die Straßen Berlins. Buck inszeniert das absurde Geschehen mit pointierten Dialogen, viel Tempo sowie raffinierten Stilmitteln. Es gelingt ihm dabei, die miteinander verwobenen Schicksale verschiedenster, teils kurioser Persönlichkeiten mit Scharfsinn und Ironie zu beleuchten und ganz nebenbei nicht mehr und nicht weniger als eine berührende Geschichte über Liebe, Freundschaft und Vertrauen zu erzählen.
Die Story basiert auf der Kurzgeschichte „Der Schlüssel“ von Ferdinand von Schirach.

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