Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein

Regie: Rupert Henning
Deutschland 2019 • FSK: ab 12 Jahren • 140 min

… ein echtes Juwel, das dem Außenseitertum mit seiner prickelnden Kinomagie ein Denkmal setzt... (programmkino.de)

Der zwölfjährige Paul Silberstein, Spross einer so mondänen wie geheimnisvollen altösterreichischen Zuckerbäckerdynastie, sprachgewandt, abenteuerhungrig und vom Schicksal mit einer blühenden Fantasie und einem schweren Erbe ausgestattet, entdeckt im Österreich der späten 1950er Jahre die Macht der Liebe und des Humors sowie seine außergewöhnliche Begabung zum Gestalten eigener Wirklichkeiten.

Heilige und unheilige Väter, Hummeln im Kopf, das Schreiben als Rettung, die Verheißung der Liebe, Tafelfetzenschlucker, Gespenster der Vergangenheit, ein funkelnder Hundling und die Badewanne der Wunschlosigkeit – Rupert Henning ist ein magisch-realistisches, dem Heller-Kosmos entsprungenes Kinostück gelungen, kurzweilig, berührend, rasant und ermutigend. Das Geheimnis der Freiheit ist der Mut.

"Mit seinem im Jahr 2008 erschienenen Roman „Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein“ verarbeitete der Schriftsteller André Heller die Beziehung zu seinem Vater und erging sich dabei in überbordender Phantasie.
Der magische Film zelebriert eine Welt der surrealen Seltsamkeiten die immer wieder die Lachmuskeln anregt und trotz Überlänge keine Sekunde langweilig wird. Aber „Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein“ ist nicht nur ein Film, der wirkt, als hätten Tim Burton und Luchino Visconti ein Kind der Liebe gezeugt, sondern auch ein in ernsten Momenten schwelgendes Familiendrama, in dem es um das Erwachsenwerden eines Jungen geht."
(Peter Osteried - programmkino.de)


Film-Webseite

Demnächst in der Schauburg

Gutscheine Gutscheine