ab Donnerstag, 19.Dezember

Einsam, zweisam

Regie: Cédric Klapisch
Frankreich/Belgien 2019 • 110 min

Rémy und Mélanie sind 30 Jahre alt und leben im gleichen Viertel in Paris, nur ein paar Schritte voneinander entfernt. Während Mélanie nach vielen Verabredungen den Glauben an die Liebe verloren hat, schafft es Rémy kaum, überhaupt erst ein Date zu bekommen. Sie leben nebeneinander her, ohne sich je zu begegnen und verirren sich dabei immer mehr in den Untiefen des modernen Großstadtlebens - und ohne es zu ahnen, bewegen sich beide doch in eine gemeinsame Richtung…

Wenn sich im Kino zwei Menschen ineinander verlieben, dann tun sie das in der Regel ganz am Anfang des Films, werden im Laufe der eineinhalb bis zwei Stunden mit allerlei künstlich herbeigeführten Hindernissen konfrontiert, eh schließlich doch das Happy End auf sie wartet. Hier wird die Geschichte vor der Lovestory erzählt.

Dem französischen Regisseur Cédric Klapisch ist es mal wieder gelungen den Puls einer Generation gekonnt einzufangen. In seinem neuesten Film zeigt er die Lebenswege zweier Thirty-Somethings in Paris, die sich einfach nicht kreuzen wollen. Denn selbst in der romantischsten Großstadt der Welt und im digitalen Zeitalter, in dem es doch nie einfacher war jemanden kennen zu lernen, ist der Zufall immer noch das letzte Zünglein an der Waage… In den Hauptrollen sind Ana Girardot und François Civil auf der Suche nach dem Sinn des Lebens.

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