ab Donnerstag, 1.Oktober

Niemals selten manchmal immer

Regie: Eliza Hittman
Großbritannien/USA 2020 • 101 min

Ein junges Mädchenpaar im ländlichen Pennsylvania reist nach New York City, um nach einer ungewollten Schwangerschaft medizinische Hilfe zu suchen...

Roe v. Wade. Jeder Amerikaner kennt den Namen einer Entscheidung des Verfassungsgerichts, mit der 1973 die Abtreibung legalisiert wurde. Seitdem ist die Positionierung zu dieser Entscheidung ein Lackmustest für die politische Gesinnung in einem Land, das in den letzten Jahren zunehmend in Lagerdenken verfällt. Besonders das Recht auf Abtreibung wird dabei vehement angegriffen und beschnitten, die Zahl der Ärzte, die die Prozedur durchführen, geht zurück, die Gesetze werden stärker, durch die zunehmend konservative Besetzung des Obersten Verfassungsgericht droht bald sogar ein Widerruf von Roe v. Wade. In diesem gesellschaftlichen Klima entstand Eliza Hittmans dritter Spielfilm „Niemals Selten Manchmal Immer“,
Ein sehr zeitgemäßer Film, der auf unterschwellige Weise die zunehmend konservative amerikanische Gesellschaft zeigt.
(programmkino.de)

Ausgezeichnet auf der Berlinale 2020 mit dem Silbernen Bären Großer Preis der Jury.

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