ab Donnerstag, 26.November

Was geschah mit Bus 670?

Regie: Fernanda Valadez
Mexiko/Spanien 2020 • FSK: ab 16 Jahren • 99 min

Zentral-Mexiko: Zusammen mit einem Freund begibt sich der Teenager Jesús mit dem Bus 670 in Richtung der US-amerikanischen Grenze, durch deren riskante Überquerung sich viele Mexikaner ein besseres Leben versprechen. Als mehrere Monate später die Leiche des Freundes auftaucht und auch von Jesús jegliches Lebenszeichen fehlt, ist seine Mutter trotz aller Warnungen nicht bereit, die Hoffnung aufzugeben und macht sich auf die Suche nach ihrem Sohn. Ihre Reise führt in die Todeszone Nord-Mexikos, einem der gefährlichsten Orte der Welt. Im Niemandsland begegnet sie vielen, die ihr Schicksal teilen, denn was mit Jesús passiert ist, ist lange kein Einzelfall. Schritt für Schritt kommt sie der Wahrheit näher.
»Was geschah mit Bus 670?« ist ein Glücksfall für das gegenwärtige Kino. Es ist ein Film, der einen von der ersten Minute an packt und nicht mehr loslässt: Mit ihrem beeindruckenden Spielfilmdebüt (»Sin Señas Particulares«) beweist die Mexikanerin Fernanda Valadez ihr Gespür für bildgewaltiges, emotionales und spannendes Erzählen. Beim Sundance Film Festival, dem einflussreichsten Filmfestival für Independent Cinema, wurde »Identifying Features«, so der internationale Titel des Films, mit dem Publikumspreis und dem Preis für das beste Drehbuch ausgezeichnet.
„Ein selbstbewusstes, gelungenes und unverwechselbares Regiedebüt“ (Variety)
„In jeder Hinsicht beeindruckend vollendetes Kino“ (Screen Daily)

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