Der größte der drei Säle (403 Plätze) verdankt seinen Namen dem wohl erfolgreichsten italienischen Regisseur, Sergio Leone. Schon sein Vater drehte Stummfilmwestern und legte damit seinem Sohn das Handwerk in die Wiege.

Als Regieassistent bei "Ben Hur" und "Quo Vadis" sammelte er erste Erfahrungen, um 1960 mit "Der Koloss von Rhodos" seinen Durchbruch zu schaffen.
Seine größte Leidenschaft galt aber dem Western. Mit "Eine Hand voll Dollar" und "Zwei glorreiche Hallunken" machte er den Italowestern zu einem festen Punkt in der Filmgeschichte.

"Spiel mir das Lied vom Tod" und "Es war einmal in Amerika" brachten für Leone den endgültigen Erfolg. Bilder aus diesen Filmen schmücken die Wände des Saales.
Sergio Leone starb Anfang der Neunziger Jahre bei den Vorbereitungen für einen Film über die Belagerung Leningrads.
 
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