Stella. Ein Leben.

Regie: Kilian Riedhof
Deutschland/Österreich/Schweiz 2023 • FSK: ab 16 Jahren • 121 min

„Sie sind die Gegenwart, Sie sind dafür verantwortlich, dass die Demokratie eine Demokratie bleibt.“
(Walter Frankenstein, Überlebender des Holocaust und einer der in Berlin vor den Nazis untergetauchten Juden zu den Filmemachern von »Stella. Ein Leben.«)

Berlin, August 1940: Die 18-jährige Stella Goldschlag ist Sängerin und lebt einzig für den Jazz. Ihr größter Wunsch ist ein Engagement in New York, der Stadt, in der die Musik von Cole Porter und Louis Prima zu Hause ist. Stella träumt von schönen Kleidern und einer glamourösen Karriere.
Sie sehnt sich danach, dem Krieg und den Gefahren in Deutschland zu entkommen.

Als Tochter jüdischer Eltern ein Traum, der wenig Chancen hat, wahr zu werden.
Drei Jahre später sind alle Hoffnungen, alle Bemühungen der Eltern um eine gemeinsame Auswanderung in die USA dem verzweifelten Kampf ums Überleben gewichen. Stella und ihre Mutter entgehen nur knapp der Deportation, als sie als Zwangsarbeiterinnen für die Rüstungsindustrie nicht mehr gebraucht werden. Die Familie taucht unter. Bei dem Versuch an gefälschte Lebensmittelkarten zu kommen, lernt Stella Rolf kennen und verliebt sich in den draufgängerischen Passfälscher.

Die beiden werden zu einem skrupellosen Duo auf dem Berliner Schwarzmarkt, bis sie von der Gestapo geschnappt werden.
Um sich und ihre Eltern zu retten, fängt Stella an, für die Gestapo zu arbeiten. Sie soll untergetauchte jüdische Mitbürger aufspüren und denunzieren...

Inspiriert von einer wahren Geschichte, inszeniert Regissseur Kilian Riedhof diesen berührenden und hochemotionalen Film mit Paula Beer in der Hauptrolle.

Demnächst in der Schauburg

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