Andrea lässt sich scheiden

österreichisch mit dt. Untertiteln
Regie: Josef Hader
Österreich 2023 • FSK: ab 6 Jahren • 93 min
Do 18.04.Fr 19.04.Sa 20.04.So 21.04.Mo 22.04.Di 23.04.Mi 24.04.
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Famos schrullige Figuren. Situationskomik vom Feinsten. Pointenreiche Dialoge. Schuld und Sühne in Niederösterreich. Gut. Besser. Hader!
(programmkino.de)

Nach einer Geburtstagsfeier überfährt Andrea, Polizistin in der niederösterreichischen Provinz, versehentlich ihren Noch-Ehemann, der ihr betrunken vors Auto gelaufen ist, kurz nachdem sie ihm eröffnet hat, dass sie die Scheidung will. Im Schock begeht sie Fahrerflucht, um kurze Zeit später wieder zurückzufahren.

Am Unfallort trifft Andrea auf Franz, Religionslehrer kurz vor der Pensionierung und trockener Alkoholiker, der fest glaubt, dass er Schuld ist an dem Unfall - worüber sich auch im Dorf niemand wundert. Während Franz wieder zu trinken beginnt und zielsicher seinem Untergang entgegen taumelt, bemüht Andrea sich, ihre Spuren zu verwischen.

Mit seiner zweiten Regiearbeit beweist Ausnahmetalent Josef Hader (WILDE MAUS, VOR DER MORGENRÖTE) erneut, dass das Tragikomische die beste Abbildung dessen ist, was man Leben nennt. An soviel mit Komik gepaarter Melancholie voller Zwischentöne hätte vermutlich auch ein Kaurismäki sein minimalistisches Vergnügen.
„Birgit Minichmayr ist ein Seismograph für unstimmige Dialoge. Sie ist in jeder Hinsicht die Idealbesetzung.“ Josef Hader in einem Interview mit film.at

Demnächst in der Schauburg

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