Agent Joseph Turner (Robert Redford), Codename Condor, arbeitet in einer geheimen Außenstelle. Seine Hauptaufgabe ist die Analyse von Büchern, die er nach Hinweisen auf Spionageaktivität und mögliche geheime Operationen absucht. Eines Tages ermordet ein mysteriöser Killer Condors gesamtes Team. Der völlig überrumpelte Agent bittet seine Vorgesetzten um Schutz, doch er gerät nur in eine weitere Falle.
Für Condor ist klar, dass sein eigener Arbeitgeber hinter dem Anschlag auf ihn steckt. Mit dieser Erkenntnis kann er niemandem mehr trauen. Auf der Straße kidnappt er verzweifelt die Fotografin Kathy (Faye Dunaway), um sich in ihrer Wohnung zu verstecken und Zeit zum Nachdenken zu gewinnen. Condor muss ihr Vertrauen gewinnen, damit er sich an die Lösung seines eigentlichen Problems machen kann: Er beginnt mit der Suche nach den Drahtziehern und dem Motiv des Anschlages auf sein Büro...
In Sydney Pollacks intelligentem und hochspannendem Politthriller kämpft Robert Redford gegen einen unerbittlichen Machtapparat an. Kritisch stellt der Filmklassiker die Macht und zweifelhaften Moralvorstellungen der Geheimdienste in Frage.
Insgesamt sieben Filme haben Regisseur Sydney Pollack („Tootsie“, „Jenseits von Afrika“, „Die Dolmetscherin“) und Robert Redford („Jenseits von Afrika“, „Der Clou“, „Spy Game“) gemeinsam realisiert. „Die drei Tage des Condor“ ist sicher der außergewöhnlichste von ihnen, denn er bietet nicht nur eine unheimlich spannende und brisante Geschichte, sondern vor allem einen sehr glaubwürdigen Protagonisten. Eine Erinnerung an den im letzten Jahr verstorbenen Hollywoodstar Robert Redford.